Bürgerspital

Ein Haus mit Geschichte

Im Jahr 1316 stiftete der Würzburger Patrizier Johann von Steren ein Anwesen zur Pflege kranker Menschen und begründete damit das Neue Spital. Ab dem 16. Jahrhundert nennt es sich Bürgerspital zum Heiligen Geist. Um das Spital zu erhalten, spendeten weitere Bürger Grundstücke und Weinberge, und legten damit den Grundstock für das Weingut, das heute zu den ältesten und größten Deutschlands zählt.

Die Anfänge

Die Anfänge der Bürgerspital-Weinstuben gehen auf das Jahr 1873 zurück, als in der Torstube an der Ecke Theaterstraße/Semmelstraße die „Gothische Trinkstube“ eröffnet wurde. Davor wurde der Wein des Bürgerspitals nur zu den Festen Kiliani, Kreuzerhöhung und Michaeli verkauft.

Von der Neuen zur Alten Trinkstube

1935 wurde die "Neue Trinkstube" errichtet, die auch heute noch ein Teil der Weinstuben ist. Nach der Zerstörung des Spitals im Zweiten Weltkrieg, bei der das massive Gewölbe erhalten blieb, entstand die Trinkstube neu, die jetzt aber "Alte Trinkstube" hieß. Abgeschlossen wurde die Umgestaltung erst 1978. Seitdem besteht das "Weinstuben-Labyrinth" mit seinen neun Räumen und rund 500 Plätzen in seiner heutigen Form. Seit 1986 bewirtet hier die Familie Wiesenegg die Gäste.

...in neuem Glanz

Im Januar 2010 wurden das Foyer, die Arkaden, Häckserstube und Alte Weinstube neu gestaltet. Seitdem können die Gäste in der im Eingangsbereich liegenden WEINBAR Weincocktails und erlesene Spirituosen genießen.